Kleine Pflanzenmanufaktur aus dem Taunus

Natürliche Pflege.Aus der Kraft der Pflanzen.

Pflanzenkraft & Achtsamkeit

Ich stelle wasserfreie Pflanzenpflege in kleinen Chargen her – mit ausgewählten Pflanzenmazeraten, Sheabutter, Bienenwachs und viel Zeit. Für Haut, die keine lauten Versprechen braucht, sondern Ruhe, Schutz und bewusste Pflege.

Rohstoffe für handgemachte Pflanzenpflege
Pflanzenbasiert

Ich arbeite mit ausgewählten Pflanzen und selbst angesetzten Mazeraten.

Wasserfrei

Konzentrierte Rezepturen ohne unnötige Zusätze.

Handgemacht

Jedes Produkt entsteht in kleinen Chargen mit Sorgfalt.

Natürlich

Reduziert, ehrlich und transparent formuliert.

Meine Produkte

Pflege, die sich einfügt

Kleine Begleiter für Haut, Lippen und Alltag – ruhig formuliert, achtsam hergestellt und reduziert auf das Wesentliche.

Ringelblumenbalm

Beruhigung & Schutz

Ringelblumenbalm

Für sehr trockene, raue und beanspruchte Haut.

Ein sanfter, wasserfreier Pflanzenbalm mit selbst angesetztem Ringelblumenmazerat in Jojobaöl, Sheabutter und Bienenwachs. Für die tägliche Pflege trockener und empfindlicher Haut – mild, unkompliziert und bewusst auf wenige ausgewählte Zutaten reduziert.

InhaltsstoffeJojobaöl, Sheabutter, Bienenwachs, Ringelblume

30 ml · 15 €
15 ml · 8 €

Zur Pflanzengeschichte der Ringelblume →

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Schafgarbenbalm

Ausgleich & Ruhe

Schafgarbenbalm

Für Rötungen, kleine Hautirritationen und zur sanften Narbenpflege.

Ein wasserfreier Pflanzenbalm mit selbst angesetztem Schafgarbenmazerat in Jojobaöl, Sheabutter und Bienenwachs. Für die tägliche Pflege trockener und beanspruchter Haut – schlicht formuliert und mit der Schafgarbe klar im Mittelpunkt.

InhaltsstoffeJojobaöl, Sheabutter, Bienenwachs, Schafgarbe, ätherisches Mandarinenöl

30 ml · 15 €
15 ml · 8 €

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Gänseblümchenbalm

Sehr sanft

Gänseblümchenbalm

Sanfte Pflege für empfindliche Haut oder fürs Gesicht.

Ein milder Pflanzenbalm mit selbst angesetztem Gänseblümchenmazerat in Jojobaöl, Sheabutter und Bienenwachs. Für die tägliche Hautpflege und besonders schön für trockene Hautstellen – eine schlichte Pflege mit dem Gänseblümchen im Mittelpunkt.

InhaltsstoffeJojobaöl, Sheabutter, Bienenwachs, Gänseblümchen

30 ml · 15 €
15 ml · 8 €

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Gänseblümchen Reinigungsöl

Sanfte Gesichtsreinigung

Gänseblümchen Reinigungsöl

Sanfte Reinigung und Pflege für alle Hauttypen. Entfernt Make-up, Sonnenschutz und die Spuren des Tages. Bei Kontakt mit Wasser entsteht eine leicht abwaschbare Reinigungsmilch. Duftfrei.

InhaltsstoffeGänseblümchenmazerat in Mandelöl, Polyglyceryl-4 Oleate

30 ml · 15 €
10 ml · 5 €

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Deobalm Balance

Cremige Deopflege

Deobalm Balance

Cremige Deopflege für den täglichen Gebrauch. Sanft zur Haut. Zuverlässig im Alltag.

Erhältlich in zwei VariantenDuftfreiSheabutter, Ringelblumenmazerat in Jojobaöl, Stärke, Natron, Zinkoxid, Bienenwachs, Triethyl CitrateMandarineSheabutter, Ringelblumenmazerat in Jojobaöl, Stärke, Natron, Zinkoxid, Bienenwachs, Triethyl Citrate, ätherisches Mandarinenöl

20 g · 8 €
50 g · 18 €

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Lippenpflegestift Natur und Mauve

Tägliche Lippenpflege

Lippenpflegestift

Natürliche Pflege für trockene oder spröde Lippen. Als farblose Pflege und mit zartem Hauch Farbe.

Erhältlich in zwei VariantenNaturAprikosenkernöl, Mangobutter, Bienenwachs, KakaobutterMauveAprikosenkernöl, Mangobutter, Bienenwachs, Kakaobutter, Mineralpigment Mauve

6 g · 6 €

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Neu · Pflegesets & Seifen

Pflanzenpflege trifft Manufakturseife

Drei sorgfältig zusammengestellte Pflegesets verbinden meine handgefertigten Balms mit ausgewählten Seifen aus zwei kleinen Manufakturen. Jede Kombination ist bewusst aufeinander abgestimmt – zum Kennenlernen, Genießen oder Verschenken.

Gänseblümchen-Set – Produktfoto

Sanft · pur · unkompliziert

Gänseblümchen-Set

Ein ruhiges Duo für alle, die es schlicht und sanft mögen: mein Gänseblümchenbalm zusammen mit der milden Natur Pur Seife.

Im Set:
Gänseblümchenbalm · 30 ml
Natur Pur Seife · 80 g

Setpreis · 20 €

Ringelblumen-Set – Produktfoto

Sonnig · weich · pflanzlich

Ringelblumen-Set

Ringelblume im Doppelpack: mein Ringelblumenbalm trifft auf eine ausgewählte Calendula Seife – eine stimmige Kombination für das tägliche Pflegeritual.

Im Set:
Ringelblumenbalm · 30 ml
Calendula Seife · 50 g

Setpreis · 20 €

Schafgarben-Set – Produktfoto

Krautig · klar · pflanzlich

Schafgarben-Set

Charaktervolle Pflanzenpflege mit einer schön krautigen Note: mein Schafgarbenbalm kombiniert mit der Grüne Neune Seife.

Im Set:
Schafgarbenbalm · 30 ml
Grüne Neune Seife · 50 g

Setpreis · 20 €

Reinigungsset mit Gänseblümchen-Reinigungsöl, Gänseblümchenbalm und Natur Pur Seife

Drei Schritte · ein Ritual

Reinigungsset

Sanfte Reinigung und Pflanzenpflege als kleines Ritual: Gänseblümchen-Reinigungsöl, Gänseblümchenbalm und Natur Pur Seife zusammen im Set.

Im Set:
Gänseblümchen-Reinigungsöl · 30 ml
Gänseblümchenbalm · 30 ml
Natur Pur Seife · 80 g

Setpreis · 35 €

Auch einzeln erhältlich

Ausgewählte Seifen

Die Seifen stelle ich nicht selbst her. Ich beziehe sie aus zwei ausgewählten Seifenmanufakturen und kombiniere sie passend mit meiner eigenen Pflanzenpflege.

Natur Pur Seife – Seife einzeln und zentral dargestellt

Schlicht & mild

Natur Pur Seife

Eine bewusst schlichte Manufakturseife – pur und unkompliziert.

Unbeduftete Naturseife mit Olivenöl, Sheabutter, Kokosöl und Avocadoöl.

Inhaltsstoffe:
Olivenöl, Wasser, Sheabutter, Kokosnussöl, Natriumhydroxid, Avocadoöl, Farbpigmente (Mica, CI 77891, CI 77491).

80 g · 5 €

Calendula Seife – Seife einzeln und zentral dargestellt

Mit Ringelblume

Calendula Seife

Eine ausgewählte Manufakturseife mit Ringelblume – passend zu meinem Ringelblumenbalm.

Handgefertigte Naturseife mit Calendulaextrakt und Ringelblumenblüten.

Inhaltsstoffe:
Kokosnussöl, Ringelblumenblütenextrakt, Sojaöl (Glycine max L.), Wasser, Natriumhydroxid, Rapsöl, Olivenöl, Sheabutter, Hafermilch, Rizinusöl, Zucker, Duftstoffe, Farbstoffe, Ringelblumenblüten.

50 g · 5 €
100 g · 8 €

Grüne Neune Seife – Seife einzeln und zentral dargestellt

Krautig & grün

Grüne Neune Seife

Eine krautige Manufakturseife, die wunderbar zum Charakter des Schafgarbenbalms passt.

Handgesiedete Kräuterseife mit neun Wiesenkräutern: Brennnessel, Mädesüß, Frauenmantel, Schafgarbe, Weiße Taubnessel, Beifuß, Spitzwegerich, Ackerschachtelhalm und Löwenzahn.

Inhaltsstoffe:
Kokosnussöl, Wasser, Natriumhydroxid, Olivenöl, Sheabutter, Haferextrakt, Sojaöl, Rizinusöl, Zucker, Brennnesselblätter, Mädesüßblätter, Frauenmantelblätter, Schafgarbenblätter, Extrakt aus blühenden Teilen der Weißen Taubnessel, Beifußblätter, Spitzwegerichblätter, Ackerschachtelhalmextrakt, Löwenzahnblattextrakt, Parfum, Mica, CI 77891, CI 77288.

50 g · 5 €
100 g · 8 €

Die Balms in den Sets fertige ich selbst in kleinen Chargen. Die Seifen stammen aus zwei ausgewählten Seifenmanufakturen und werden von mir passend zu den jeweiligen Pflanzenbalms zusammengestellt.

Zum Verschenken

Geschenkgutschein

Ein gedruckter Gutschein von Anja · Pflanze & Haut mit individuellem Gutscheincode.

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Gänseblümchenbalm und Gänseblümchen-Reinigungsöl in Kombination

Gänseblümchen-Duo

Die perfekten Partner auf Basis des Gänseblümchens

Sanfte Reinigung und sanfte Pflege – zwei Produkte, die sich wunderbar ergänzen.

Das Gänseblümchen-Reinigungsöl reinigt die Haut mild und gründlich. Anschließend schenkt der Gänseblümchenbalm empfindlicher Haut eine besonders sanfte Pflege – auch im Gesicht.

Zwei Schritte. Eine Pflanze. Eine ruhige Pflegeroutine für deine Haut.

Illustration: Anja verarbeitet Pflanzenmazerate

Über mich

Mit Pflanzen. Mit Herz. Mit Respekt.

Ich bin Anja und stelle in meiner kleinen Manufaktur im Taunus natürliche Pflegeprodukte mit Pflanzen her. Alles begann mit dem Wunsch nach einer einfachen, achtsamen Pflege, die sich gut anfühlt und nicht mehr sein möchte, als sie ist.

Ich setze Pflanzenmazerate selbst an, lasse sie in Ruhe reifen und verarbeite sie anschließend zu wasserfreien Balms und kleinen Pflegebegleitern. Nicht jedes Hautbedürfnis braucht viele Wirkstoffe. Manchmal braucht es Ruhe.

Handarbeit

Vom Mazerat zum Balm

Ich arbeite in kleinen Schritten: Pflanzen auswählen, Mazerate ansetzen, abseihen, rühren, abfüllen, beschriften und liebevoll verpacken.

Öl, Bienenwachs, Sheabutter und Pflanzen

Wenige Zutaten

Reduziert auf das Wesentliche

Ich verwende bewusst wenige, sorgfältig ausgewählte Zutaten. So bleibt jede Rezeptur klar, nachvollziehbar und nah an der Pflanze.

Liebevoll verpackte Bestellung mit Kräutern

Verpackung

Jede Bestellung einzeln

Ich verpacke jede Bestellung persönlich. Kleine Details, Pflanzen und ruhige Farben gehören für mich genauso dazu wie das Produkt selbst.

Persönlich verpackt

Kleine Pflegebegleiter mit Pflanzenkraft

Ich mag es, wenn sich eine Bestellung nicht nur praktisch, sondern auch liebevoll anfühlt. Deshalb verpacke ich jedes Produkt einzeln und mit kleinen pflanzlichen Details.

So entsteht aus einem Balm ein kleiner Moment der Fürsorge – vom ersten Öffnen bis zur Anwendung.

Anja · Pflanze & Haut Illustration Verpackung mit Stoffbeutel und Ringelblumen

Wenn Pflanzen erzählen

Pflanzengeschichten

Manche Pflanzen begleiten uns seit unserer Kindheit. Andere entdecken wir erst, wenn wir langsamer werden und genauer hinsehen. Hier erzähle ich von ihren Geschichten, ihrem Wesen und meinen persönlichen Begegnungen mit ihnen.

Rote und weiße Schafgarbe auf Anjas Balkon

Die weise Begleiterin

Schafgarbe – meine Herzenspflanze

Achillea millefolium

„Komm näher.“

Die ganze Geschichte lesen

„Komm näher.“

Vielleicht bist du schon unzählige Male an mir vorbeigegangen.

Über Wiesen, an Feldwegen oder auf einer kleinen Böschung. Zwischen hohen Gräsern falle ich kaum auf. Meine weißen Blüten leuchten nicht so auffällig wie die der Margerite und mein Duft lockt nur jene an, die sich Zeit nehmen.

Ich habe gelernt, geduldig zu sein.

Ich weiß, dass die Menschen oft erst entdecken, was schon lange vor ihnen steht, wenn sie langsamer werden.

Bleib einen Moment.

Siehst du meine Blätter?

Fein sind sie, beinahe wie aus Spitze gewebt. So fein, dass die Menschen mir viele Namen schenkten. Tausendblatt nannten sie mich. Und einen Namen trage ich besonders gern.

Die Augenbraue der Venus.

Ist das nicht ein schöner Gedanke?

Als hätte selbst die Göttin der Schönheit einen kleinen Teil von mir in sich getragen.

Doch Schönheit war nie das Wichtigste für mich.

Seit Jahrhunderten begleite ich die Menschen.

Ich wuchs neben ihren Häusern, an ihren Wegen und auf ihren Wiesen. Sie sammelten mich, erzählten Geschichten über mich und gaben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter. Manche kannten mich als Frauenkraut, andere als Wundkraut oder Achilleskraut.

Ich erinnere mich an all diese Namen.

Sie erzählen davon, wie eng wir Pflanzen einst mit den Menschen verbunden waren.

Heute eilen viele an mir vorbei.

Sie sehen eine Wiese.

Ich sehe ein Zuhause.

Zwischen meinen Blüten summen Wildbienen, Schwebfliegen, Käfer und viele andere kleine Besucher. Schmetterlinge legen manchmal eine kurze Rast ein. Der Wind streicht durch meine Blätter und erzählt Geschichten, die älter sind als jeder Mensch.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum manche Menschen mich noch immer finden.

Nicht mit den Augen.

Sondern mit dem Herzen.

Als ich der Schafgarbe begegnete…

Als ich der Schafgarbe zum ersten Mal bewusst begegnet bin, wusste ich noch nicht, welche Bedeutung sie einmal für mich haben würde.

Ich blieb stehen.

Ich betrachtete ihre filigranen Blätter, ihre kleinen weißen Blüten und fragte mich, welche Geschichten diese unscheinbare Pflanze wohl erzählen könnte.

Je mehr ich über sie lernte, desto mehr hatte ich das Gefühl, ihr nicht einfach Wissen zu entnehmen, sondern ihr wirklich zu begegnen.

Sie war für mich nie einfach nur eine Wiesenblume. Sie ist eine Pflanze, die Menschen seit Jahrhunderten begleitet. Eine stille Begleiterin, die schon unsere Vorfahren an Wegesrändern, auf Wiesen und in ihren Gärten fanden – und die uns auch heute noch begegnet, wenn wir bereit sind, hinzusehen.

Sie war die erste Pflanze, aus der ich ein Mazerat hergestellt habe. Aus ihr entstand später auch mein erster Balm.

Wenn ich heute eine Schafgarbe sehe, erinnert sie mich daran, wie meine Reise mit Anja • Pflanze & Haut begonnen hat.

Eine Pflanze voller Geschichten

Schon ihr botanischer Name – Achillea millefolium – erzählt eine Geschichte.

Achillea geht auf den griechischen Helden Achilles zurück. Der Überlieferung nach soll sein Lehrer Chiron ihm gezeigt haben, wie die Schafgarbe zur Versorgung von Wunden eingesetzt werden konnte.

Millefolium bedeutet wörtlich „Tausendblatt“. Betrachtet man ihre fein gefiederten Blätter, versteht man sofort, warum die Botaniker diesen Namen gewählt haben. Jedes Blatt wirkt, als bestünde es aus unzähligen kleinen Blättchen – filigran und doch erstaunlich robust.

Ob die Geschichte um Achilles wahr ist, weiß heute niemand mehr.

Doch sie zeigt, wie lange die Schafgarbe die Menschen bereits begleitet.

Archäologische Funde deuten sogar darauf hin, dass sie schon in der Steinzeit genutzt wurde. Damit gehört die Schafgarbe zu den ältesten überlieferten Heilpflanzen Europas.

Wolf-Dieter Storl beschreibt die Schafgarbe als eine alte Freundin des Menschen.

Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich: Ja. Genau so fühlt sie sich an.

Denn Pflanzen sind für mich weit mehr als die Summe ihrer Inhaltsstoffe. Sie erzählen Geschichten, tragen Erinnerungen in sich und verbinden uns mit den Menschen, die lange vor uns gelebt haben.

Vielleicht haben wir genau das ein wenig verlernt.

Nicht alles sofort nach seinem Nutzen zu fragen.

Sondern einer Pflanze erst einmal zu begegnen.

Seit Jahrhunderten geschätzt

Die Menschen haben der Schafgarbe viele Namen gegeben.

Frauenkraut.

Bauchwehkraut.

Blutstillkraut.

Soldatenkraut.

Jeder dieser Namen erzählt ein Stück ihrer Geschichte.

Über viele Generationen hinweg machten Menschen ihre Erfahrungen mit der Schafgarbe. Sie schätzten sie als Frauenpflanze, bereiteten aus ihr Tees, Tinkturen oder Auflagen zu und vertrauten auf das Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Ich finde diesen Gedanken wunderschön.

Denn er erinnert mich daran, wie eng Mensch und Pflanze einst miteinander verbunden waren.

Auf meinem Balkon

Auch auf meinem Balkon wächst Schafgarbe.

An warmen Sommertagen beobachte ich oft, wie Wildbienen, Schwebfliegen und viele andere kleine Insekten zwischen ihren Blüten unterwegs sind. Es summt und bewegt sich ständig.

Manchmal bleibe ich einfach einen Moment stehen und schaue ihnen zu.

In solchen Momenten scheint die Zeit ein wenig langsamer zu werden.

Diese kleinen Augenblicke erinnern mich daran, warum ich mich überhaupt mit Pflanzen beschäftige.

Nicht, um möglichst viele Produkte herzustellen.

Sondern weil ich ihre Schönheit, ihre Geschichten und ihre Bedeutung mit anderen Menschen teilen möchte.

Aus einer Begegnung entstand ein Balm

Mein Schafgarbenbalm ist nicht am Schreibtisch entstanden.

Er entstand aus Spaziergängen.

Aus Büchern.

Aus Begegnungen.

Aus Beobachtungen.

Und aus der Faszination für eine Pflanze, die den meisten Menschen kaum auffällt.

Vielleicht ist genau das ihre größte Gabe.

Sie erinnert uns daran, langsamer zu werden.

Genauer hinzusehen.

Und zu entdecken, dass die größten Geschichten manchmal ganz still am Wegesrand wachsen.

🌿 Zum Schluss möchte ich dir noch etwas mit auf den Weg geben…

Wenn du der Schafgarbe das nächste Mal begegnest, geh nicht einfach weiter.

Bleib einen Augenblick stehen.

Betrachte ihre fein gefiederten Blätter, ihre kleinen weißen Blüten und die vielen kleinen Insekten, die sie besuchen.

Vielleicht verstehst du dann, warum sie seit Jahrhunderten eine treue Begleiterin der Menschen ist.

Und vielleicht beginnt genau dort etwas, das in unserer schnelllebigen Zeit leicht verloren geht:

die Fähigkeit, einer Pflanze wirklich zu begegnen.

Leuchtend orange Ringelblumen auf Anjas Balkon

Die Sonnenliebende

Ringelblume – meine Sonnenliebende

Calendula officinalis

„Ich liebe die Sonne.“

Die ganze Geschichte lesen

„Ich liebe die Sonne.“

Schon die ersten Strahlen des Morgens wecken mich.

Dann öffne ich meine Blüten und richte mein Gesicht dem Licht entgegen. Erst wenn der Abend kommt oder Regen in der Luft liegt, schließe ich mich wieder.

Ich liebe das Licht.

Vielleicht leuchten meine Blüten deshalb in so vielen warmen Gelb- und Orangetönen.

Manche Menschen sagen, ich sähe aus wie eine kleine Sonne.

Das gefällt mir.

Nicht, weil ich auffallen möchte.

Sondern weil ich Wärme schenken kann.

Seit Jahrhunderten holen mich die Menschen in ihre Gärten.

Ich wachse zwischen Gemüse und Kräutern, vor alten Häusern und hinter Klostermauern.

Dort gehöre ich einfach dazu.

Ich freue mich über jeden, der mich besucht.

Über die Wildbienen.

Über die Schwebfliegen.

Über die Käfer.

Und über die Menschen.

Vielleicht liegt genau darin mein Wesen.

Ich teile gern.

Meine Blüten.

Mein Licht.

Meine Wärme.

Je mehr Blüten du pflückst, desto mehr schenke ich dir.

Ich zähle nicht, was ich gegeben habe.

Ich blühe einfach weiter.

Als ich die Ringelblume kennenlernte…

Als mein Schafgarbenbalm entstanden war, überlegte ich, welche Pflanze als Nächstes folgen könnte.

Mir war wichtig, dass viele Menschen sie bereits kennen.

So fiel meine Entscheidung auf die Ringelblume.

Damals wusste ich noch nicht, dass aus dieser Entscheidung einmal eine ganz besondere Beziehung entstehen würde.

In ihrem ersten Sommer auf meinem Balkon musste sie einiges aushalten.

Große Hitze.

Trockenheit.

Zeitweise war ich überzeugt, sie würde sich davon nicht mehr erholen.

Ich begann zu gießen.

Ich schnitt die verblühten Blüten zurück.

Und wartete.

Dann erschienen die ersten neuen Knospen.

Kurz darauf die nächsten.

Heute schenkt sie mir den ganzen Sommer über immer neue Blüten.

Seitdem sehe ich sie mit anderen Augen.

Nicht nur als bekannte Gartenpflanze.

Sondern als eine Pflanze voller Kraft, Geduld und Großzügigkeit.

Eine Pflanze, die den Menschen treu geblieben ist

Schon ihr botanischer Name – Calendula officinalis – erzählt etwas über sie.

Calendula leitet sich vermutlich vom lateinischen calendae, dem ersten Tag eines Monats, ab. Weil die Ringelblume vom Frühsommer bis weit in den Herbst hinein immer wieder neue Blüten hervorbringt, schien sie den Menschen beinahe unermüdlich zu blühen.

Der Namenszusatz officinalis verrät, dass sie über viele Jahrhunderte einen festen Platz in Klostergärten und den frühen Apotheken hatte.

Anders als die Schafgarbe begegnet man der Ringelblume in Deutschland kaum in freier Natur.

Fast immer wächst sie dort, wo Menschen sie bewusst angesiedelt haben.

In Bauerngärten.

In Klostergärten.

Vor alten Häusern.

Vielleicht erzählt gerade das ihre Geschichte.

Die Menschen wollten sie in ihrer Nähe haben.

Nicht, weil sie selten war.

Sondern weil sie zu den Pflanzen gehörte, auf die man sich verlassen konnte.

Generation für Generation wurde sie weitergegeben, ausgesät und gepflegt.

Nicht aus Pflicht.

Sondern weil sie längst zur Familie gehörte.

Goldblume. Sonnenbraut. Ringelrose.

Die Menschen schenkten der Ringelblume viele Namen.

Goldblume.

Sonnenbraut.

Ringelrose.

Mancherorts nannte man sie sogar „solsequium“ – die der Sonne folgt.

Schon früh beobachteten die Menschen, dass sich ihre Blüten am Morgen öffnen und sich am Abend oder vor Regen wieder schließen.

Lange galt sie deshalb auch als Wetterbotin.

Ich mag diesen Gedanken.

Vielleicht haben die Menschen früher einfach genauer hingesehen.

Vielleicht besitzen Pflanzen eine Feinfühligkeit, die wir heute nur noch erahnen können.

Wie auch immer es gewesen sein mag – solche Geschichten erzählen davon, wie aufmerksam unsere Vorfahren die Natur beobachteten und wie eng sie mit ihr verbunden waren.

Seit Jahrhunderten geschätzt

Die Ringelblume gehört zu den ältesten und bekanntesten Garten- und Heilpflanzen Europas.

Über viele Generationen hinweg sammelten Menschen ihre leuchtenden Blüten, trockneten sie und legten sie in Öl ein. Daraus entstanden Salben und Pflegezubereitungen, die in kaum einer Hausapotheke fehlen durften.

Bis heute wird die Ringelblume besonders für die Pflege beanspruchter Haut geschätzt.

Mich berührt der Gedanke, dass sich über die Jahrhunderte vieles verändert hat.

Die Ringelblume aber ist geblieben.

Vielleicht liegt gerade darin ihre größte Stärke.

Auf meinem Balkon

Auch heute wächst die Ringelblume auf meinem Balkon.

Fast täglich entdecke ich neue Blüten.

Einige davon trockne ich sorgfältig.

Später lege ich sie meinen Paketen als kleinen Gruß bei.

Ich mag den Gedanken, dass die Ringelblume nicht nur meine Produkte begleitet, sondern auch die Menschen erreicht, die sie auspacken.

Vielleicht bleibt zwischen Seidenpapier und Tiegel eine kleine getrocknete Blüte zurück.

Eine Erinnerung daran, dass jede Pflanze einmal gelebt, geblüht und einen Sommer lang die Sonne eingefangen hat.

Aus einer Begegnung entstand ein Balm

Mein Ringelblumenbalm entstand zunächst aus dem Wunsch, eine Pflanze in mein Sortiment aufzunehmen, die viele Menschen kennen.

Heute bedeutet er für mich viel mehr.

Er erinnert mich an eine Pflanze, die mich überrascht hat.

An ihre Widerstandskraft.

Ihre Großzügigkeit.

Und an die Erkenntnis, dass wir manche Schätze erst dann wirklich entdecken, wenn wir ihnen Zeit schenken.

Für meinen Ringelblumenbalm verwende ich ein Mazerat aus sorgfältig ausgewählten Ringelblumenblüten, die ich eigens für die Herstellung einkaufe. So kann ich eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten.

In liebevoller Handarbeit entsteht daraus – gemeinsam mit wenigen ausgewählten Zutaten – ein wasserfreier Balm, schlicht und auf das Wesentliche reduziert.

🌼 Zum Schluss möchte ich dir noch etwas mit auf den Weg geben…

Wenn du der Ringelblume das nächste Mal begegnest, nimm dir einen Moment Zeit.

Schau dir ihre leuchtenden Blüten an.

Vielleicht entdeckst du, dass sie nicht nur Farbe in einen Garten bringt.

Sondern auch eine besondere Art von Wärme.

Eine Wärme, die nichts mit Temperatur zu tun hat.

Sondern mit dem Gefühl, dass die Natur oft großzügiger schenkt, als wir es erwarten.

Viele Gänseblümchen in einer Wiese

Die Unterschätzte

Gänseblümchen – die Unterschätzte

Bellis perennis

„Mich kennst du doch.“

Die ganze Geschichte lesen

„Mich kennst du doch.“

Fast jeder Mensch hat mich schon einmal gesehen.

Als Kind hast du vielleicht einen Blumenkranz aus meinen Blüten geflochten.

Oder beim Spielen auf einer Wiese zwischen tausend anderen nach mir gesucht.

Vielleicht hast du sogar meine Blütenblätter gezupft.

Er liebt mich.

Er liebt mich nicht.

Ich war einfach da.

Auf Wiesen.

Zwischen Pflastersteinen.

Am Wegrand.

Vor deiner Haustür.

Und vielleicht liegt genau darin mein kleines Schicksal.

Weil mich jeder kennt … schaut kaum noch jemand wirklich hin.

Ich nehme dir das nicht übel.

Ich habe nie versucht, größer zu sein als ich bin.

Ich brauche keinen besonderen Platz.

Keine außergewöhnliche Erde.

Keine Bühne.

Ich blühe einfach.

Still.

Bescheiden.

Und immer wieder.

Eigentlich war es schon immer da…

Wenn ich ehrlich bin, kann ich mich gar nicht daran erinnern, wann ich zum ersten Mal ein Gänseblümchen gesehen habe.

Wahrscheinlich war es schon da, lange bevor ich begann, mich bewusst für Pflanzen zu interessieren.

Wie für viele Menschen gehörte es einfach zur Kindheit.

Vielleicht ist genau das sein Schicksal.

Weil wir glauben, es zu kennen, hören wir irgendwann auf, es wirklich anzuschauen.

Mir ging es lange genauso.

Erst als ich begann, Pflanzen bewusster wahrzunehmen, begegnete ich auch dem Gänseblümchen neu.

Und plötzlich sah ich nicht mehr nur eine kleine Blume im Rasen.

Ich sah eine Pflanze, die beinahe überall wächst.

Die sich vom Rasenmäher nicht entmutigen lässt.

Die immer wieder aufsteht.

Und die ganz selbstverständlich Teil unseres Lebens ist.

Vielleicht sind es gerade solche Pflanzen, die wir am meisten unterschätzen.

Eine kleine Pflanze mit großer Geschichte

Schon ihr botanischer Name – Bellis perennis – erzählt etwas über sie.

Bellis bedeutet „die Schöne“.

Perennis bedeutet „ausdauernd“ oder „mehrjährig“.

Ich finde, kaum ein botanischer Name könnte besser passen.

Das Gänseblümchen richtet sein kleines Köpfchen dem Licht entgegen. Morgens öffnen sich seine Blüten mit den ersten Sonnenstrahlen. Am Abend, bei Regen oder wenn die Sonne hinter den Wolken verschwindet, schließen sie sich wieder.

Es wirkt beinahe so, als stünde das Gänseblümchen in einem stillen Gespräch mit der Sonne.

Vielleicht ist das einer der Gründe, warum diese kleine Pflanze seit jeher als Symbol für Hoffnung, Neubeginn und Lebensfreude gilt.

Wolf-Dieter Storl erinnert immer wieder daran, dass gerade die unscheinbaren Pflanzen oft die größten Schätze sind.

Dieser Gedanke gefällt mir.

Denn vielleicht übersehen wir das Gänseblümchen gerade deshalb so oft, weil es nie versucht hat, etwas Besonderes zu sein.

Seit Jahrhunderten geschätzt

Das Gänseblümchen begleitet die Menschen seit vielen Jahrhunderten.

Es wuchs dort, wo Menschen lebten, spielten und arbeiteten.

Junge Blätter fanden ihren Platz in Frühlingssalaten.

Aus den Blüten wurden Tees und traditionelle Zubereitungen hergestellt.

In der Volksheilkunde wurde das Gänseblümchen seit Langem geschätzt und liebevoll auch Maßliebchen genannt.

Mich berührt dieser Name.

Denn er klingt beinahe so, als hätten die Menschen dieser kleinen Pflanze schon immer mit Zuneigung begegnet.

Vielleicht wusste man früher noch besser, dass Größe nichts mit Bedeutung zu tun hat.

Vielleicht ist genau das die größte Stärke des Gänseblümchens.

Es drängt sich nie in den Vordergrund.

Es wächst einfach dort, wo das Leben stattfindet.

Zwischen Gräsern.

Auf Wiesen.

Am Wegrand.

Und vielleicht erinnert es uns gerade deshalb daran, dass Schönheit nicht laut sein muss, um gesehen zu werden.

Aus einer neuen Begegnung entstand ein Balm

Aus meiner neuen Begegnung mit dem Gänseblümchen entstand später mein Gänseblümchenbalm.

Für mein Gänseblümchenmazerat verwende ich sorgfältig ausgewählte Gänseblümchenblüten, die ich eigens für die Herstellung einkaufe.

In liebevoller Handarbeit entsteht daraus – gemeinsam mit wenigen ausgewählten Zutaten – ein wasserfreier Balm.

Schlicht.

Sanft.

Und vielleicht ein wenig wie das Gänseblümchen selbst.

Unscheinbar auf den ersten Blick.

Doch voller kleiner Besonderheiten.

🌼 Zum Schluss möchte ich dir noch etwas mit auf den Weg geben…

Wenn du das nächste Mal über eine Wiese gehst, schau nicht nur in die Ferne.

Schau auch nach unten.

Vielleicht lächelt dir zwischen den Grashalmen ein kleines Gänseblümchen entgegen.

Es richtet sein Köpfchen der Sonne entgegen.

Und wenn der Abend kommt, der Regen einsetzt oder sich der Himmel verdunkelt, schließt es seine Blüten – bis ein neuer Morgen beginnt.

Vielleicht erinnert es uns genau daran.

Dass jeder Tag eine neue Chance bereithält.

Und dass selbst die kleinsten Pflanzen uns lehren können, mit Hoffnung dem Licht entgegenzublicken.

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